Allgemeine E-Mail-Adressen Sicherheit u. Außenwirkung


Im Austausch von E-Mail mit Kunden, Patienten oder Mandanten erweist sich in der Regel eine personalisierte bzw.  fach-, funktionsbezogene  E-Mail- Adresse als sinnvoll.  

Beispiele:

vorname.nachname@domain.xy , abteilung@domain.xy  oder funktion@domain.xy

Weniger sinnvoll sind E-Mail-Adressen wie:

praxis@domain.xy, kanzlei@domain.xy oder info@domain.xy

Besonders aber keineswegs ausschließlich, wenn dies E-Mail-Adresse auf mehreren Arbeitsplätzen zugleich, wie Inhaber, Sekretariat, Techniker, Sachbearbeiter  usw. eingerichtet sind.

Hintergrund ist dabei meist, dass es lediglich eine überschaubare Anzahl von vertrauten Mitarbeitern gibt, und dass in dieser Konstellation keine E-Mail unbeantwortet bleibt, beispielsweise, wenn jemand im Urlaub ist oder aus sonstigen Gründen vertreten werden muss.

So praktisch dies intern sein mag, von außen gesehen wirkt es für den sensibilisierten Betrachter zumindest problematisch und nicht sonderlich vertrauensfördernd wenn nicht sogar unprofessionell.

Beispiele:

1.)    Ein Kunde möchte vom Geschäftsführer in einer wichtigen Angelegenheit eine Lesebestätigung. Stattdessen wird diese vom Praktikanten beim Öffnen der E-Mail versehentlich versandt.

2.)    Ein Patient oder Mandant möchte sensible Daten an seinen Arzt oder Anwalt übermitteln und dabei sicher sein, dass diese vertraulich behandelt und ausschließlich vom gewünschten Adressaten eingesehen werden.  

Fazit: steht als Kontaktadresse lediglich eine allgemeine E-Mail-Adresse zu Verfügung, kann sich ein Absender niemals sicher sein, wer alles darauf zugreift, ob seine Nachricht überhaupt den gewünschten Ansprechpartner erreicht und wie es um die Vertraulichkeit seiner Kommunikation bestellt ist.  

 

Tags: Außenwirkung, E-Mail-Adresse, Sicherheit
Letzte Änderung:
2016-02-19 13:50
Verfasser:
NieMehrQualMitDigital
Revision:
1.10
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Chuck Norris has counted to infinity. Twice.